Bereitschaft_OPR_Einsatzfahrzeuge.jpg Foto: K. Gerhardt / DRK OPR
KatastrophenschutzSchnell-Einsatz-Einheit Sanität

Sie befinden sich hier:

  1. Engagement
  2. Bereitschaften
  3. Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

Ansprechpartner

Kreisbereitschaftsleiter

Herr
Hendrik Janz

E-Mail
tel:+0186341410

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn, eine Überschwemmung oder ein Schwächeanfall auf dem Rockkonzert – Menschen in Not können sich auf die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes verlassen.

Spezialisten für kleine und große Notfälle

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Die Bereitschaften sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Mit rund 160.000 ehrenamtlichen Helfern sorgen die Bereitschaften mit dafür, dass sich die Menschen in Deutschland auf die geschlossene DRK-Hilfekette aus Beraten, Vorsorgen, Retten, Betreuen, Pflegen und Nachsorgen verlassen können.

Katastrophenvorsorge mit dem DRK

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil der größten Hilfsorganisation der Welt. Weltweit gibt es 186 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die bei Bedarf kooperieren. Mitglieder der DRK-Bereitschaften kommen deshalb auch im Ausland zum Einsatz. Bei Katastrophen innerhalb Deutschlands arbeiten die Bereitschaften in eingespielten Einsatzformationen eng zusammen.


Sanitätsdienst - schnelle Hilfe bei Veranstaltungen

Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Hier leistet der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ebenso schnelle Hilfe wie im Katastrophenfall. Der Sanitätsdienst ist auch zur Stelle, wenn Menschen verschüttet wurden: mit den Rettungshunden.

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen bei Veranstaltungen mit dem Sanitätswachdienst dafür, dass verletzte oder erkrankte Menschen schnell und kompetent versorgt werden können. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Durch die regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten, beispielsweise nach Massenkarambolagen oder einem Zugunglück, unterstützt der Sanitätsdienst die Einsatzkräfte vor Ort. Die Sanitäter haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenhilfe.


Fachdienst Betreuung

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Schnelleinsatzgruppe – Verpflegung (SEG-V)

Zu den Aufgaben der SEG-Verpflegung gehört der Aufbau und Betrieb einer Verpflegungsstelle, die Zubereitung und Verteilung von Speisen und Getränken sowie die Unterstützung bei betreuungsdienstlichen Aufgaben. Sie kommt bei Großschadensereignissen sowie Katastrophen zum Einsatz und kann ca. 200 hilfsbedürftige Personen und Einsatzkräfte versorgen.

Die Schnelleinsatzgruppe-Verpflegung wird durch die Bereitschaft Kyritz gestellt und von der Bereitschaft Wittstock ggf. Personell unterstützt.

Zur SEG-V gehört:
- ein Mannschaftstransportwagen
- ein LKW mit Feldküchenanhänger

Schnelleinsatzgruppe – Betreuung (SEG-Bt)

Die SEG-Bt kommt insbesondere bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) zum Einsatz. Hier betreut sie unverletzte und leicht verletzt Betroffene sowie deren Angehörige. Für Einsatzkräfte, die während des Einsatzes Stressreaktionen zeigen, steht die SEG-Bt als erster Ansprechpartner zur Verfügung und vermittelt sie an Spezialisten weiter. Des Weiteren ist die SEG-Bt zuständig für den Aufbau und Betrieb von Notunterkünften und unterstützt die SEG-V bei der Versorgung von Einsatzkräften. Gestellt und unterstützt wird sie von allen Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Ostprignitz-Ruppin e.V.

Fachdienst Sanität

Schnelleinsatzeinheit – Sanität SEE-San

Zur Bewältigung des Massenanfalls von Verletzten (MANV), größeren Schadensereignissen und von Katastrophen bildet das DRK diese Einsatzformation aus den Angehörigen der Bereitschaften Neuruppin, Kyritz und Wittstock. Sie unterstützen hierbei den Rettungsdienst, indem sie sanitätsdienstliche Maßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände und zur Herstellung der Transportfähigkeit durchführen, einen Behandlungsplatz (BHP) zur Versorgung von Verletzten aufbauen und betreiben sowie bei dem Patiententransport mitwirken. Des Weiteren unterstützt die SEE-Sanität die Feuerwehr bei der Rettung von Personen aus Gefahrenbereichen, betreibt Patientenablagen, sichtet und registriert Betroffener, unterstützt den Betreuungsdienst bei der Betreuung Unverletzter und führt sanitätsdienstlicher Maßnahmen auf Weisung des Rettungsdienstes sowie Patiententransporte durch.

 Bei der Bereitschaft Neuruppin ist der Einsatzleitwagen für den Führungstrupp stationiert. Zudem verfügen die Bereitschaften Neuruppin und Wittstock über je einem Mannschaftstransportwagen (MTW-Sanität), je einen Gerätewagen (GW-San) sowie je zwei Notfallkrankenwagen (N-KTW). Die Bereitschaft Kyritz stellt zusätzlich neben Personal einen Krankentransportwagen (KTW). Das Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollcontainer „MANV“ (AB MANV) steht in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Kyritz und wird bei Bedarf nachgeführt.